Ost-West Perspektiven in der Kunst- und Designlehre
Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf ↗
20 Uhr
Online
Buchvorstellung — “Die Welt verändern lernen” (Plädoyer für eine freiheitliche und diversitätssensible Pädagogik)
Referentinnen: Katrin Kamrau und Sophia Kesting
20 Uhr
Online
Impuls — Umgang mit Macht: Benotung, Bewertung, Einnehmen von Raum, Demokratische Abstimmungsprozesse im Seminar u.v.m.
Referentinnen: Sophia Kesting, Charlotte Eifler und Luise Schröder
Archiv
Implus — Forschung für, durch und mit Design?
Referentin: Judith Glaser
Lesung und Diskussion — Netwerktexte: ‘Toxische Weiblichkeit in der Lehre’, ‘Un/learning Kanon und seine kritische Reflexion’, ‘Leise Lehre’
Referentinnen: Sophia Kesting, Ina Weise und Saskia Ketz
Erfahrungen — Verknüpfung von eigener künstlerischer Praxis und Lehre
Referentinnen: Anna Kubelik und Luzia Rux
Impuls — Stellung von Künstlerinnen im Kunstmarkt, Inhaltliche Schwerpunkte: Gender Pay Gap und Honorare für Bildende Künstler:innen Austausch
Referentinnen: Stefanie Scheurell und Andrea Grützner
hiermit laden wir euch recht herzlich zur 4. Mitgliederversammlung am 26.02.26 ein.
Tagesordnung
TOP 01 Begrüßung
TOP 02 Wahl Versammlungsleitung
TOP 03 Beschluss Tagesordnung
TOP 04 Bericht aus dem Vorstand 2025
TOP 05 Bericht Schatzmeisterin
TOP 06 Wahl Bericht Kassenprüferinnen
TOP 07 Entlastung Vorstand
TOP 08 Wahl des neuen Vorstandes
TOP 09 Wahl Kassenprüferinnen
TOP 10 Berichte aus den AG’s
TOP 11 Programmplanung 2026
TOP 12 Sonstiges
Solltet ihr darüber hinaus eigene Themen bzw. Tops einbringen wollen, bitten wir euch um Rückmeldung bis 18.02.2026. Mitglieder sind stimmberechtigt. Darüber hinaus sind aber ausdrücklich alle Netzwerkerinnen herzlich willkommen.
Viele Grüße
Saskia, Judith, Katrin & Sophia
Einblick Bewerbungs- und Berufungsprozess
Referentin: Sara-Lena Maierhofer
Planung 2026
Moderation: der Vorstand
3. Mitgliederversammlung (außerordentlich)
Moderation: der Vorstand
Austausch — Akademische Selbstverwaltung wie Mitarbeit in einer Berufungskommission, Gremienarbeit u.v.m
Referentin: Charlotte Eifler und Sophia Kesting
Konferenzbericht — Designa, International Conference on Design Research
Referentin: Sabine Bothner
Austausch — Erscheinungsbild von Unlearning A’n’D+E
Referentin: Natascha Tümpel
Erfahrung — Wege zur Professur
Referentinnen: Ina Weise und Charlotte Eifler
Erfahrung — Residenzen mit und ohne Kinder
Referentin: Stefanie Scheurell
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Der Verein Un/learning Art and Design Education e.V. (Un/learning A’n’D+E) ist eine offene Gemeinschaft von Menschen mit professionellem Hintergrund in Kunst, Design, Fotografie, Architektur sowie Kunst- und Designwissenschaft. Die Mitwirkenden sind neben ihrer künstlerischen, gestalterischen oder wissenschaftlichen Praxis in der Lehre an Kunst- und Designhochschulen im europäischen Raum tätig, zum Beispiel als Dozierende, Lehrbeauftragte oder im Rahmen einer Professur, als künstlerische und wissenschaftliche Mitarbeitende oder Doktorierende. Sie arbeiten in Forschungsprojekten an Hochschulen oder im Bereich der Ausstellungskuration und Vermittlung in Kulturinstitutionen.
Sie alle vereint das Interesse an der Bildung und Weiterentwicklung eines Netzwerks zum Austausch über die hochschulbezogene Lehre von Kunst und Design sowie deren Äquivalente in den Wissenschaften.
Die Basis von Un/learning A’n’D+E bilden gleichberechtigte, intersektional-feministische Ansätze. „Unlearning“ steht für das Hinterfragen von Denk- und Handlungsmustern in der Lehre von Kunst und Design und das Bewusstsein für Machtstrukturen und sich überschneidende Formen der Ausgrenzung, welche in Lehre und Forschung präsent sind. Dafür bedarf es eines offenen Umgangs aller Mitwirkenden mit der eigenen Involviertheit in Machtverhältnisse und Systeme sowie einer kritischen Reflexion in Bezug auf die eigene Haltung. „Learning“ wiederum steht für das Entwickeln neuer Ansätze und Handlungsmöglichkeiten in der Lehre.
Un/learning A’n’D+E fördert Solidarität und Perspektivenerweiterung durch Vernetzung, Austausch und Weiterbildung. Es finden regelmäßige Online-Treffen mit Vorträgen und Diskussionen statt, in denen individuelle oder gemeinsame Themenschwerpunkte demokratisch eingebracht werden. Diese umfassen beispielsweise die Gestaltung diskriminierungssensibler Lehre, künstlerische Forschung, Kanonbildung in Kunst-, Medien- und Designwissenschaften, der Weg zur Professur, Betätigungen im Berufsfeld oder die Vereinbarkeit von Mutterschaft und Kunstschaffen.
In einer vertrauensvollen und respektvollen Atmosphäre kann in Un/learning A’n’D+E auch über sensible Themen wie beispielsweise Finanzen, Fördermöglichkeiten, Erfahrungen mit Diskriminierung oder die Wertschätzung der Arbeit gesprochen werden. Die Austausch-Formate sind breit und variabel angelegt und reichen vom „einfachen“ Show-and-Tell zum Arbeitsstand eines aktuellen Gestaltungs- oder Lehrprojektes über Lecture Performances bis hin zu thematischen Impulsen als Grundlage für Diskussionen und Arbeitsgruppen.
Un/learning A’n’D+E zeichnet sich durch das aktive Engagement und das organische Netzwerk seiner Mitwirkenden aus. Die regelmäßigen Online-Treffen sollen perspektivisch um ein Jahrestreffen an wechselnden Orten ergänzt werde